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Bettwanzen bekämpfen

Bettwanzen bekämpfen, loswerden und endgültig beseitigen

Hat ein Befall mit Bettwanzen erst einmal stattgefunden, wird man die lästigen Parasiten nur schwer wieder los. Umso wichtiger ist es, dass Sie die Anzeichen für Bettwanzen schnell erkennen und entsprechend handeln. Nur so verhindern Sie eine unkontrollierte Vermehrung. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Bettwanzen aussehen, wo sie sich typischerweise verstecken und wie Sie sie am besten bekämpfen können.

Sichergehen, dass es Bettwanzen sind: So sehen sie aus

Um die Bettwanze erkennen zu können, gibt es zwei Grundvoraussetzung, die Sie mitbringen müssen. Zum einen müssen Sie wissen, wie die Schädlinge überhaupt aussehen. Zum anderen brauchen Sie gute Augen, denn die Wanzen sind so klein, dass man sie nur erkennt, wenn man genau hinschaut.

Bettwanzen sind bräunlich, haben eine ovale Form und einen flachen Körper, der automatisch dicker wird, wenn die Wanze wohlgenährt ist. Dann sind sie naturgemäß auch leichter zu erkennen. Die Tiere haben insgesamt sechs Beine und zwei Fühler. Sie sind sehr flink und können mühelos Wände und Decken erklimmen, was es ihnen sehr einfach macht, sich auszubreiten und auf der Jagd nach potenziellen Opfern Verstecke zu finden. Bevorzugt halten Sie sich in Ecken, Ritzen und Spalten auf. Dort sind Sie vorwiegend tagsüber zu finden. Nachts begeben Sie sich auf Wanderschaft und Nahrungssuche. Ihre Nahrung finden Sie in der Regel in Form von Blut schlafender Menschen.

Welche Anzeichen deuten auf einen Bettanzebefall hin?

Meist sind es kleine Anzeichen oder Symptome, die misstrauisch machen und letztendlich dazu führen, dass die Vermutung im Raum steht: Wir haben Bettwanzen! Anhaltspunkte gibt es viele, jedoch muss man sie erst kennen, um sie auch entsprechend deuten zu können.

  1. Die Wanzenstraße

Bettwanzen beißen gerne in einer Reihe. Dementsprechend befinden sich die Bisse von Bettwanzen direkt nebeneinander und bilden eine sogenannte „Wanzenstraße“. Menschen reagieren auf die Stiche unterschiedlich. Manche merken sie kaum, andere haben mit heftigem Juckreiz zu kämpfen.

  1. Kotspuren

Ein weiteres Indiz sind Kotspuren. Sie sind leicht in Form von kleinen beieinanderliegenden schwarzen Punkten zu erkennen.

  1. Blutflecken in der Bettwäsche

Kommt es zu einem Wanzenbiss, kann Blut austreten und die Bettwäsche verunreinigen.

  1. Tote Bettwanzen bzw. Nymphenhäute

Bettwanzen durchlaufen mehrere Stadien bevor Sie erwachsen sind. Dementsprechend ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie Nymphenhäute im Bett vorfinden oder gar tote Bettwanzen.

  1. Geruch

Ist die Vermehrung bereits sehr weit vorgeschritten, kommt es im Zimmer zu einem süßlichen Geruch, der charakteristisch für Bettwanzen ist.

Haben Sie eins oder gar mehrere dieser Anzeichen in Ihrer Wohnung festgestellt, so sollten Sie sich möglichst bald auf die Suche begeben. Die Wahrscheinlich ist gegeben, dass Sie in Ihrer Wohnung einen Schädlingsbefall haben. 

An diesen Stellen sollten Sie nach den Spuren suchen

 
  • Bettgestell
  • Bezüge
  • Bilderrahmen
  • Bücher
  • Computer
  • Decken
  • Elektrogeräte
  • Fußleisten
  • Gepäck
  • Kissen
  • Kleidung
  • Koffer
  • Matratzen
  • Nachtschrank
  • Plüschtiere
 
  • Poster
  • Rauchmelder
  • Regale
  • Rucksäcke
  • Schränke
  • Schuhe
  • Sessel
  • Sofa
  • Steckdosen
  • Taschen
  • Türrahmen
  • Tastatur
  • Teppichränder
  • Uhren
  • Wäschekorb

In Wohnungen stehen Wanzen mehr als genug Möglichkeiten zur Verfügung, um einen Unterschlupf zu finden. Seien Sie bei der Suche kreativ und halten Sie die Augen offen, damit Sie auch keinen der Parasiten übersehen. Die obige Liste gibt Ihnen bereits gute Hinweise, wo sich Bettwanzen überall verstecken können.

Bilder von Bettwanzenbefall

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© louento.pix flickr

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© louento.pix flickr

Diese Maßnahmen sollten Sie beim Bekämpfen ergreifen

Haben die Bettwanzen sich erst in Ihrer Wohnung eingenistet, so müssen Sie schnell handeln! Zunächst einmal können Sie natürlich in Eigenregie probieren, die Parasiten zu vertreiben. Ist der Schädlingsbefall recht frisch, so haben die Tiere sich vermutlich noch nicht unkontrolliert ausgebreitet und die Chancen sie erfolgreich zu bekämpfen, stehen tatsächlich noch recht gut. Wir geben Ihnen hier einige Tipps und Hausmittel mit auf den Weg, die den Bettwanzenbefall eindämmen oder gar ganz beseitigen dürften. Stellen Sie nach einiger Zeit jedoch fest, dass diese Mittel Ihnen bei der Schädlingsbekämpfung nicht weiterhelfen, so bleibt Ihnen nichts anderes übrig als einen Fachmann einzuschalten.

Betroffene Textilien gründlich reinigen

Möchten Sie einen Bettwanzenbefall bekämpfen, so funktioniert dies nur, wenn Sie alle möglichen Verstecke der Wanzen herausfinden und gezielt gegen die Parasiten vorgehen. Besonders gern halten sie sich in Textilien auf. Dazu gehören zum Beispiel Bettwäsche, Decken, Kissen, Vorhänge und auch Kleidung. Waschen Sie diese, wenn möglich, bei mindestens 60 Grad, um sicherzugehen, dass die Wanzen und ihre Eier absterben.

Betroffene Textilien in einem Beutel zur Waschmaschine tragen

Indem Sie die befallenen Textilien in einen Beutel stecken und darin zur Waschmaschine tragen, verhindern Sie, dass die Bettwanzen herunterfallen und sich in anderen Räumen ausbreiten.

Bettwanzen bekämpfen durch Hitze

Die Schädlinge vertragen keine Hitze. Stellen Sie Ihre Matratze deshalb für einige Stunden in die Sonne. Sie wird sich aufheizen und die Situation damit für die Wanzen unerträglich machen, so dass sie über kurz oder lang flüchten. Dies funktioniert übrigens auch, wenn Sie Ihr Kissen und Ihre Bettdecke nach draußen hängen.

Bettwanzen bekämpfen mit Kälte

Eine andere Möglichkeit, um dem Schädlingsbefall an den Kragen zu gehen, ist Kälte. Textilien und kleinere Gegenstände können bei -18° problemlos für ein bis drei Tage eingefroren werden. Die Wanzen und ihre Eier sterben durch die Kälte ab.

Benutzen Sie Encasings gegen Bettwanzen

Um einen möglichen Bettwanzenbefall zu verhindern, können Sie vorsorglich Encasings benutzen, die Sie über die Matratze, Bettdecke und das Kissen stülpen. Encasings sind ein Schutz aus feinporigem Gewebe, der dafür sorgt, dass die Wanzen nicht durchdringen können. Sie können sich somit nicht in Ihrer Matratze oder Ihrem Bettzeug einnisten. Bedenken Sie jedoch, dass die Schädlinge sich in dem Fall einen anderen Unterschlupf suchen werden. Sie müssen bei der Bettwanzenbekämpfung also auch die Bereiche rund um Ihr Bett auf Wanzen inspizieren und bei Bedarf entsprechend behandeln.

Nutzen Sie Klebeband für Ihr Bettgestell

Bekleben Sie Ihr Bettgestell am Rahmen und an den Füßen mit Klebeband. Dies führt dazu, dass die Wanzen kleben bleiben. Diese Methode ermöglicht es Ihnen sicherlich nicht, die komplette Bettwanzenpopulation zu eliminieren, jedoch werden Sie feststellen, dass die eine oder andere Wanze auf diesen simplen Trick hereinfällt.

Saugen Sie das Bett und das Zimmer gründlich ab

Manchmal wirkt auch schon das regelmäßige Staubsaugen wahre Wunder. Um die Wanzenpopulation einzudämmen, reicht es bereits, den Raum und das Bett gründlich zu saugen. Achten Sie dabei vor allem darauf, dass Sie die Ecken, Spalten und Ritzen nicht auslassen.

Behandeln Sie die Bettwanzen mit Dampf

Auch klassische Dampfreiniger eignen sich hervorragend, um Bettwanzen zu vertreiben. Behandeln Sie befallene Textilien und Gegenstände mit dem heißen Dampf, damit die Wanzen absterben. Achten Sie vor allem bei Matratzen und Textilien darauf, dass diese anschließend trocknen können, damit kein Schimmel entsteht.

Stellen Sie Bettwanzenbarrieren auf

Nach einer gründlichen Reinigung lohnt es sich Bettwanzenbarrieren aufzustellen, um einen erneuten Befall zu verhindern.

Reinigen Sie auch Möbel

Bedenken Sie bei der Schädlingsbekämpfung, dass Bettwanzen sich nicht nur in Textilien aufhalten, sondern mit Vorliebe Ritzen und Ecken als Unterschlupf wählen. Dementsprechend können auch Möbel befallen sein. Reinigen Sie Ihre Kommoden, Schränke, Stühle, Sofas und Sessel deshalb mit penibler Gründlichkeit, wenn Sie zuhause mit Bettwanzen konfrontiert sind. Sehr effektiv bei Bettwanzen in Möbeln, ist zum Beispiel ein Bettwanzenspray. Falls Sie Second-Hand-Möbel kaufen oder Antiquitäten sammeln, sollte ebenfalls noch vor der Nutzung in der Wohnung, eine Reinigung erfolgen. Gebrauchte Möbel sind nämlich sehr oft von Bettwanzen befallen.

Schalten Sie einen Schädlingsbekämpfer ein

Falls die oben genannten Hausmittel nicht helfen, sollten Sie nicht zögern, zügig einen Kammerjäger einzuschalten. Dieser wird zunächst prüfen, ob es sich tatsächlich um einen Bettwanzenbefall handelt und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. In der Regel kommen Insektizide zum Einsatz, um die Wanzen auszurotten. Diese werden über einen längeren Zeitraum eingesetzt, um sicherzustellen, dass letztendlich jede Wanze und jedes Ei abgestorben sind. Alternativ zu Insektiziden wird die Temperaturmethode eingesetzt. Dabei wird der Raum auf über 50 Grad erhitzt, was zur Folge hat, dass die Wanzen nach kurzer Zeit absterben.

Checkliste zum Ausdrucken

Unsere praktische Checkliste hilft Ihnen dabei, den Kampf gegen die Bettwanzen aufzunehmen. Drucken Sie sie einfach aus und haken Sie alle getroffenen Maßnahmen ab. So sehen Sie auf einen Blick, was bereits erledigt ist und welche Maßnahmen noch zu ergreifen sind.

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