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Milben beim Menschen - Symptome & was Sie tun können

Milben beim Menschen hört sich erstmal schlimmer an als es ist, denn in den meisten Fällen ist das Thema unproblematisch. Manchmal führen Milben oder der Kot der Spinnentierchen jedoch zu allergischen Reaktionen oder zu Krankheiten, wie zum Beispiel Asthma oder Krätze. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Milben aussehen, welche Milbenarten den Menschen befallen und anhand welcher Symptome Sie erkennen können, dass Sie betroffen sind. Außerdem verraten wir Ihnen, wie eine Behandlung von Milben aussehen sollte, welche Krankheiten durch Milben ausgelöst werden können und geben Ihnen viele weitere wertvolle Informationen zu dem Thema.

So sehen Milben stark vergrößert aus

Hausstaubmilbe

Der Körper einer Milbe gleicht einer Kugel mit acht Beinen und ist mit Borsten versehen. Kopf, Brust und Hinterleib befinden sich direkt am Körper. In der Regel sind Milben 0,5 bis knapp 2 mm groß. Zecken, bei denen es sich ebenfalls um eine Milbenart handelt, können jedoch in vollgesogenem Zustand bis zu 3 cm groß werden.

Milbenarten, die Menschen befallen

Es gibt etwa 50.000 bekannte Milbenarten auf der Welt. Einige davon können den Menschen befallen. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass ein Milbenbefall zunächst einmal nichts mit mangelnder Hygiene zu tun hat und deshalb bei jedem Menschen und in jedem Haushalt vorkommen kann. In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Milbenarten für den Menschen hauptsächlich interessant sind.

  • Hausstaubmilben: Hausstaubmilben kommen in jedem Haushalt vor und sind für Menschen grundsätzlich ungefährlich. Problematisch wird es erst, wenn der Mensch eine Hausstaubmilbenallergie aufweist. In dem Fall kommt es zu allergischen Reaktionen. Besonders gerne halten sich Hausstaubmilben in Betten und in Bettwäsche, in Matratzen, Teppichen, Polstermöbeln und Vorhängen auf.
  • Krätzmilben / Grabmilben: Krätzmilben sind die Erreger der Erkrankung Skabies. Sie halten sich auf der Oberfläche der Haut auf und paaren sich dort. Anschließend graben sich die weiblichen Krätzmilben in die Hornschicht der menschlichen Haut und legen dort ihre Eier und ihren Kot ab. Dies führt zu Entzündungen und zu starkem Juckreiz. Sobald die Larven aus den Eiern geschlüpft sind, beginnt der Zyklus von vorn und die Larven kriechen an die Hautoberfläche, um sich dort zu paaren und anschließend ihre Eier in Gängen unter der Haut abzulegen.
  • Laufmilben / Herbstmilben / Grasmilben: Laufmilben werden auch Herbstmilben oder Grasmilben genannt. Sie leben vorwiegend im Gras und sind deshalb in Wiesen, Gärten, Büschen und Parkanlagen vorzufinden. Sie entwickeln sich aus Eiern, die auf dem Boden abgelegt werden. Die Larven heften sich an Menschen und Tiere und ernähren sich von ihnen. Nach etwa ein bis zehn Tagen kehren sie zurück auf den Boden, wo sie als erwachsene Milbe mit acht Beinen weiterleben.
  • Haarbalgmilben: Haarbalgmilben sind auf dem menschlichen Körper zu finden. Dort bevorzugen sie die Haarwurzeln der Augenwimpern. Sie ernähren sich von Hautschuppen und sind grundsätzlich ungefährlich. Auf Dauer können Sie jedoch zu Akne oder zu Rosacea führen.

Diese Symptome können Milben bei Menschen herbeiführen

Milben können viele verschiedene Symptome verursachen. Oftmals wird erst spät erkannt, dass ein Milbenbefall vorliegt. Das kann daran liegen, dass die Symptome, vor allem beim Hausstaubmilbenbefall, denen einer Erkältung ähneln. Häufig treten die Symptome auch bei vielen anderen Allergien auf. Der Weg zur Diagnose ist somit recht lang. Haben Sie jedoch den Verdacht, dass Sie von Milben befallen sein könnten, so ist es notwendig, sich an einen Arzt zu wenden.

Symptome bei Hausstaubmilbenallergie:

  • Verstopfte oder laufende Nase
  • Niesattacken
  • Gerötete Augen
  • Juckende Augen
  • Tränende Augen
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Schweres Atmen
  • Pfeifende Atemgeräusche
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Neurodermitis
  • Asthma

Symptome bei Krätzmilben / Scabies:

  • Juckreiz
  • Leichtes Brennen auf der Haut
  • Bläschen auf der Haut
  • Pusteln auf der Haut
  • Knötchen
  • Hautausschlag
  • Krusten

Symptome von Laufmilben / Herbstmilben / Grasmilben:

  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Quaddeln und Pusteln

Symptome bei Haarbalgmilben:

  • Veränderungen der Haut
  • Gerötete Stellen
  • Hornhaut
  • Zystenbildung
  • Juckreiz

Behandlung: Das sollten Sie tun, wenn Sie von Milben befallen sind

Bedenken Sie bei Ihrer Eigendiagnose, dass jeder Mensch auf die Parasiten anders reagiert. Beobachten Sie die Anzeichen deshalb gründlich und konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie den Verdacht haben sollten, dass Sie von Milben befallen sind oder eine Hausstaubmilbenallergie haben.

Bei einer starken Allergie gegen Hausstaubmilben kann der Hausarzt Ihnen Medikamente oder eine Hyposensibilisierung verschreiben. Bei Letzterer werden Ihrem Körper über mehrere Jahre hinweg die Allergene zugeführt, um ihn daran zu gewöhnen. Auf Dauer kann dies zu einer Linderung oder sogar zu einem kompletten Abklingen der Beschwerden führen.

Krätzmilben bzw. Skabies sind zwingend durch einen Arzt zu behandeln, da sie sich ohne dessen Hilfe kaum entfernen lassen. Der Arzt wird Ihnen Medikamente verschreiben. Die Behandlung bzw. Therapie müssen Sie unbedingt einhalten. Selbst wenn die Symptome verschwunden sind, sollte die Behandlung weiter fortgeführt werden, um sicherzustellen, dass auch die Eier der Krätzmilben nicht überleben.

Grasmilben verweilen nur für einige Tage auf der Haut des Menschen. Wurden Sie gebissen, sollten Sie zunächst einmal dem Juckreiz widerstehen und sich nicht kratzen. Als nächstes sollten Sie eine Desinfektion der Haut durchführen. Verwenden Sie dafür normales Desinfektionsmittel oder 70-prozentigen Alkohol. Anschließend können Sie die Bissstellen mit einer Salbe aus der Apotheke behandeln.

Für die Behandlung von Haarbalgmilben wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt. Dieser kann spezielle Cremes oder Salben zur Therapie verschreiben, die bei der Bekämpfung von Milben beim Menschen helfen.

Hausmittel bei Milbenbefall

Bevor Sie sich an einen Arzt wenden, können Sie es natürlich zuerst einmal mit Hausmitteln probieren. Zu beachten ist dabei lediglich: Starkem Milbenbefall ist damit nicht beizukommen. In dem Fall müssen Sie sich zwingend an einen Arzt wenden. Nichtsdestotrotz wollen wir Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben, um Milben beim Menschen selbst zu behandeln.

  • Teebaumöl: Hilft Juckreiz zu mindern und desinfiziert Bissstellen. Leider hilft es jedoch nicht, Milben zu bekämpfen.
  • Essigwasser: Essigwasser war früher ein beliebtes Hausmittel, um Scabies zu vertreiben. Fakt ist: Die Milben mögen die Säure nicht. Ein zuverlässiges Mittel, um Milben zu bekämpfen, ist Essigwasser jedoch nicht.
  • Kokosöl: Auch Kokosöl vertreibt keine Milben, lindert jedoch den Juckreiz.
  • Zwiebelsaft: Juckende Stellen auf der Haut können mit Zwiebelsaft eingerieben werden, um Milben durch den Geruch zu vertreiben.

Schnelle Hilfe bei Befall von Hausstaubmilben - Encasings und Milbensprays

Im eigenen Heim können Sie die Lieblingsplätze von Hausstaubmilben wie Matratze, Bettdecken, Kissen, Stoffsofas, Teppiche und Gardinen mit einem Milbenspray einsprühen und einwirken lassen. Das verdirbt den kleinen Spinnentieren den Appetit - und zwar dauerhaft.

Nutzen Sie außerdem milbendichte Encasings, um ihr Bett vor Milbeneinfall zu schützen. Gerade für Allergiker sind diese wirksamen Zwischenbezüge eine echte Erleichterung.

So können Sie erkennen, ob Sie von Milbenbefall betroffen sind

Milbenbefall beim Mensch bzw. den sogenannten Krätzebefall, können Sie am besten mithilfe einer Lupe erkennen. Schauen Sie sich Ihre Haut genau durch die Lupe an. In der Regel können Sie die kleinen Gänge direkt unter der Haut erkennen. Klassische Hausstaubmilben können Sie mit bloßem Auge nicht erkennen, dafür ist ein Mikroskop notwendig. Jedoch können Sie davon ausgehen, dass in Ihrem Haushalt Hausstaubmilben vorhanden sind. Dies ist fast überall der Fall und auch nicht weiter gefährlich. Unangenehm wird es lediglich, wenn Sie allergische Reaktionen zeigen.

Sitzen die Milben beim Menschen vorwiegend auf dem Kopf?

Milben ernähren sich vorwiegend von Hautschuppen und mögen es behaart. Somit ist es tatsächlich keine Seltenheit, dass Milben den Kopf befallen. In dieser Umgebung halten sie sich sehr gerne auf. Um die Milben loszuwerden, können Sie auf gute Antimilbenmittel aus der Apotheke oder auf Hausmittel setzen. Ob Letztere ausreichend wirken, ist allerdings zu beobachten. Alternativ ist ein Gang zum Arzt zu empfehlen.

Diese Krankheiten können durch Milben ausgelöst werden

1. Hausstaubmilbenallergie

Symptome: Laufende und verstopfte Nase, Niesen, Husten, Kopfschmerzen etc.

Behandlung: Grundsätzlich sollte der Kontakt zum Allergen möglichst vermieden werden. Eine Vermehrung der Hausstaubmilben kann durch regelmäßiges Lüften, waschen der Bettwäsche bei hohen Temperaturen und durch den Verzicht von Textilien, wie zum Beispiel Vorhängen, Teppichen etc. eingedämmt werden. Bei besonders starken Allergien werden Medikamente oder eine Hyposensibilisierung verschrieben.

Übertragung: Eine Übertragung im klassischen Sinne findet nicht statt. Hausstaubmilben leben jedoch mit Vorliebe dort, wo es warm ist und wo eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Sie sind in fast jeder Wohnung zu finden.

2. Krätze oder Skabies

Symptome: Starker Juckreiz, Hautausschlag, kleine Pusteln und Bläschen, Milbengänge unter der Haut

Behandlung: Die Behandlung erfolgt durch den Arzt mit speziellen Antimilbenmitteln.

Übertragung: Krätze werden durch intensiven Körperkontakt, durch enges Zusammenleben oder die gemeinsame Nutzung von Kleidung oder Handtüchern übertragen.

3. Borreliose

Symptome: Hautrötungen, Kopfschmerzen, Fieber, Herzprobleme, Gesichtslähmung and, Gelenkentzündungen.

Behandlung: Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Je nachdem in welchem Stadium sich die Krankheit befindet, erfolgt die Medikamentation in Form von Tabletten oder Infusionen.

Übertragung: Borreliose wird durch Zecken übertragen. Dabei handelt es sich auch um eine Milbenart. Wird eine Zecke am Körper entdeckt, sollte sie möglichst schnell entfernt werden. Dies senkt das Risiko an Borreliose zu erkranken.

4. FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Symptome: Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, steifer Nacken, bei schweren Formen auch Lähmungen, psychische Veränderungen, Sprach- und Schluckstörungen.

Behandlung: Die Behandlungen konzentriert sich auf die Linderung der Symptome, da das Virus nicht mit Medikamenten bekämpft werden kann.

Übertragung: FSME wird durch Zecken übertragen. Eine frühe Entfernung der Zecke, verringert das Risiko, sich mit den Erregern zu infizieren. Nichtsdestotrotz stellt dies keinen Schutz vor der Krankheit dar.

Sind Milben beim Menschen ansteckend?

Hausstaubmilben, die sich in fast jedem Haushalt befinden, sind nicht ansteckend. Sie halten sich mit Vorliebe dort auf, wo es warm ist. Deshalb bevorzugen Sie Betten, Teppiche, Vorhänge und andere Textilien als Tummelplatz. Eine Ansteckung mit Milben ist nicht möglich. Auch wenn eine Allergie gegen Hausstaubmilben beim Menschen vorliegt, so kann diese nicht auf einen anderen Menschen übertragen werden. Anders verhält es sich dahingegen mit Krätzmilben bzw. Scabies. Diese Krankheit wird durch engen Körperkontakt übertragen. Das Ansteckungsrisiko es somit recht hoch. Andere Krankheiten, wie zum Beispiel Borreliose und FSME werden durch den Zeckenbiss übertragen. Eine Ansteckung durch erkrankte Menschen ist nicht möglich.

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