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Alles über Bettwanzen

Bettwanzen 1. Erkennen 2. Finden 3. Bekämpfen & Beseitigen + FAQs

Einige Zeit glaubte man, dass Bettwanzen fast ausgerottet wären. Leider ist dem jedoch nicht so. Ganz im Gegenteil sogar: In vielen Urlaubsländern sind Bettwanzen weit verbreitet und werden durch Touristen wieder in Deutschland eingeschleppt. Ein Befall des eigenen Heimes geht schnell vonstatten und Sie können sich nur sehr schwer davor schützen. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen, wie Sie Bettwanzen erkennen, wo sich diese aufhalten und wie Sie sie am besten wieder loswerden. Außerdem klären wir in unserem FAQ viele Fragen, die Ihnen vielleicht schon auf der Haut jucken.

Was sind Bettwanzen genau und wie sehen sie aus?

Bettwanze
Wanzen
Größe
Arten
Verbreitung
Nahrung
Lebensraum
Wanzen:

Bettwanze (auch Hauswanze genannt)

Größe:

3,8 – 5,5 mm (bis 9 mm im vollgesogenen Zustand)

Arten:
  • Cimex lectularius
  • Cimex hemipterus (nur Tropen)
Verbreitung:

Die Bettwanze ist weltweit verbreitet.

Nahrung:

Blut von Tieren und Menschen

Lebensraum:

Bis zum 65. Breitengrad und bis zu 2000m Höhe. In der Nähe von Tieren und Menschen. Tagsüber in trockenen, spaltenförmigen Verstecken, die vor direktem Sonnenlicht geschützt sind. Nachts aktiv und auf Futtersuche.

Bettwanzen sind kleine Parasiten, die sich von Blut ernähren. Sie tummeln sich dort, wo Menschen und Tiere leben. Wanzen sind vor allem nachts aktiv und beißen dann auch ihre Opfer. Oftmals sind gleich mehrere Bisse nebeneinander sichtbar, weil die Wanze nicht immer gleich zum Blut vordringen kann. Die gemeine Bettwanze benötigt bis zu zehn Minuten, um Nahrung aufzunehmen und kann das Siebenfache ihres Gewichtes aufnehmen. Ist sie einmal gesättigt, kann sie bis zu 40 Wochen ohne Nahrung auskommen.

Die weibliche Bettwanze wird zur Fortpflanzung von der männlichen Bettwanze begattet, ohne dass es vorher zu einem Werbeverhalten kommt. Bettwanzen legen im Laufe ihres Lebens etwa 200-500 Eier. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 14 Tagen die Larven, die anschließend innerhalb von sechs Wochen fünf Entwicklungsstadien durchlaufen bis sie ausgewachsene Insekten sind.

Die Bettwanze hat einen flachen Körper, der eine ovale oder leicht längliche Form hat. Sie ist bräunlich, behaart und ist mit sechs Beinen und zwei Fühlern ausgestattet. Wanzen können bis zu 5,5 mm groß werden. Nach einer Blutmahlzeit kann ihr Körper sich auf bis zu 9 mm ausdehnen. Bettwanzen sind lichtscheu und suchen sich deshalb gerne Ritzen, Ecken und Spalten als Unterschlupf aus. Sie sind sehr flink und laufen problemlos an Wänden und Betten entlang.

Wo halten sich Bettwanzen bevorzugt auf?

Bettwanzen sind vor allem dort zu finden, wo es zu einer hohen Personenfluktuation kommt. Besonders betroffen sind Hotels, Hostels, Gasthäuser, Wohnheime und andere Gemeinschaftseinrichtungen. Befallen sind jedoch auch Gesundheitseinrichtungen und Transportmittel. Oftmals werden die Bettwanzen von dort unbemerkt mit nach Hause genommen und breiten sich anschließend dort weiter aus. Es gibt einige Orte, wo Bettwanzen sich bevorzugt aufhalten. Werfen Sie einen Blick in unsere Tabelle, um zu erfahren, wo sich Bettwanzen gerne verstecken.

 
  • Bettgestell
  • Bezüge
  • Bilderrahmen
  • Bücher
  • Computer
  • Decken
  • Elektrogeräte
  • Fußleisten
  • Gepäck
  • Kissen
  • Kleidung
  • Koffer
  • Matratzen
  • Nachtschrank
  • Plüschtiere
 
  • Poster
  • Rauchmelder
  • Regale
  • Rucksäcke
  • Schränke
  • Schuhe
  • Sessel
  • Sofa
  • Steckdosen
  • Taschen
  • Türrahmen
  • Tastatur
  • Teppichränder
  • Uhren
  • Wäschekorb

Woran erkennen Sie einen Bettwanzenbefall?

Bettwanzenbefall erkennen

Um einen Bettwanzenbefall auf Anhieb erkennen zu können, bedarf es schon einiger Erfahrung. Die Verwechslungsgefahr mit anderen Parasiten ist sehr groß. Um jedoch zügig handeln zu können, müssen Sie sicher sein können, dass es sich auch tatsächlich um Bettwanzen handelt. Nur so kann eine Bekämpfung der Wanzen und der Bettwanzeneier letztendlich von Erfolg gekrönt sein, denn die Schädlingsbekämpfung muss gezielt auf diese Form der Insekten ausgerichtet sein. Hier erfahren Sie, woran Sie einen Bettwanzenbefall erkennen:

Anzeichen in der Wohnung

In der Wohnung gibt es gleich mehrere Indizien, die für einen Befall sprechen. Zunächst einmal müssen Sie jedoch wissen, wohin Sie genau schauen sollten.

Blutspuren auf der Bettwäsche

Bettwanzen beißen besonders häufig nachts. Damit ihr Opfer durch den Biss nicht wach wird, flößen sie ihm an der Bissstelle ein Betäubungsmittel ein, dessen Wirkung erst etwa eine halbe Stunde nach dem Biss wieder nachlässt. So haben die Wanzen freie Bahn und können ungehindert zubeißen. Wach wird man als ahnungsloser Schläfer erst später, wenn die Tiere schon längst über alle Berge gezogen sind. Oft tritt bei dem Biss ein Tropfen Blut aus, der sich dann in der Bettwäsche wiederfindet.

Kotspuren an den typischen Orten

Liegt ein Bettwanzenbefall vor, so findet man an den typischen Orten auch Kotspuren. Es handelt sich dabei um kleine bräunliche Punkte, die in der Regel nah beieinander liegen. Der Kot wird flüssig ausgeschieden und trocknet anschließend zu kleinen Krümeln, die wie Kaffeesatz aussehen. Wird er auf Textilien ausgeschieden, so zieht er in den Stoff ein und bildet einen größeren oder mehrere kleine dunkle Flecken.

Süßlicher Geruch im Raum

Ein frischer Befall mit Bettwanzen ist zunächst einmal nicht zu riechen. Hatten die Wanzen jedoch genügend Zeit sich zu vermehren und auszubreiten, so wird sich in dem betroffenen Raum ein süßlich-ekliger Geruch wahrnehmen lassen. Dieser ist typisch für die Parasiten und kommt durch chemische Stoffe zustande, die Bettwanzen produzieren, um miteinander zu kommunizieren (z.B. „Hier gibt’s frisches Blut! Kommt alle her“).

Häutungreste an typischen Orten

Die Bettwanze durchlebt auf ihrem Lebensweg fünf Entwicklungsstadien, die unter anderem auch durch eine Häutung gekennzeichnet sind. Dort wo Bettwanzen leben, sind daher stets auch Häute zu finden. Diese sind durchsichtig, oval und sehr leicht.

Bettwanzeneier

Dort wo sich Bettwanzen vergnügen, hinterlassen sie naturgemäß auch Eier. Diese sind sehr klein und mit dem bloßen Auge normalerweise nur sehr schwer zu erkennen. Eine Lupe kann hilfreich sein, wenn Sie sich auf die Suche begeben möchten. Die Bettwanzeneier sind milchig-weiß und ein wenig durchscheinend.

Symptome am Menschen

Auch am eigenen Körper selbst gibt es Anzeichen, die auf einen Befall mit Wanzen hindeuten. Da sich die Tiere von Blut ernähren und sich dieses beschaffen, indem sie ihr Opfer erst beißen und dann losschlürfen (Richtig gehört, Wanzen stechen nicht, sondern beißen). Die Bisse von Bettwanzen sind klein, rundlich, gerötet und oftmals ein wenig angeschwollen. Da Bettwanzen in der Regel mehrmals direkt hintereinander beißen, entsteht eine sogenannte Wanzenstraße. Dabei handelt es sich um mehrere Bisse, die in einer Reihe direkt nebeneinanderliegen. Zunächst einmal bemerkt man die Bisse gar nicht, denn die Wanzen nutzen ein Betäubungsmittel, um sich ihre Nahrung unbemerkt beschaffen zu können. Nach einiger Zeit lässt die Wirkung der Betäubung jedoch nach und der Juckreiz beginnt.

Noch mehr zum Thema finden Sie hier: Bettwanzen Bisse und Bettwanzen erkennen

So bekämpfen Sie Bettwanzen

Bettwanzen bekämpfen

Die Bekämpfung von Bettwanzen ist leider oft aufwändig und langwierig. Es gibt diverse Methoden, die sie anwenden können, um Wanzen zu eliminieren.

Bettwanzen reagieren sehr empfindlich auf hohe Hitze und Kälte. Bedienen Sie sich also dieses Wissens, um sie schnell loszuwerden. Waschen Sie zum Beispiel betroffene Textilien in der Waschmaschine bei über 50 Grad, um sicherzustellen, dass die Wanzen absterben. Falls Ihre Matratze befallen ist, können Sie diese auch in die pralle Sonne stellen, wenn es draußen warm genug ist. Spätestens nach einigen Stunden dürften die Insekten das Weite gesucht haben oder abgestorben sein. Alternativ können Sie befallene Textilien oder Gegenstände bei mindestens -18 Grad in der Tiefkühltruhe für einige Tage einfrieren. Auch dies führt unweigerlich zum Absterben der Wanzen.

Die liebsten Verstecke der Bettwanzen sind Ritzen, Spalten und Ecken, in denen sie keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und in denen sie ihre Ruhe haben. Saugen Sie die betroffenen Stellen gründlich ab und bearbeiten Sie sie anschließend mit einem Dampfreiniger, um den Wanzen an den Kragen zu gehen. Vergessen Sie auch nicht Möbel zu reinigen. Hier können Sie ebenfalls saugen, wischen oder ein spezielles Bettwanzenspray benutzen.

Hilfreich sind auch Schutzbezüge in Form von Encasings, Klebestreifen am Bett oder Bettwanzenbarrieren.

Stellen Sie nach einiger Zeit jedoch fest, dass Ihre Bemühungen nicht weiterhelfen, so ist es Zeit, einen Kammerjäger zu engagieren. Dieser wird die Schädlinge entweder mit Insektiziden oder mit Hitze bekämpfen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: Bettwanzen bekämpfen

Wie kommt es überhaupt zu einem Befall der Wohnung?

Bettwanzen werden oftmals aus dem Urlaub im Gepäck angeschleppt. Meistens bemerken die Urlauber gar nicht, dass sie blinde Passagiere aus dem Urlaubsort bzw. Hotel mitgebracht haben. Sie stellen ihr Gepäck in der eigenen Wohnung ab und die Wanzen breiten sich von da aus ungehindert aus. Auch wer gebrauchte Möbel kauft oder Antiquitäten sammelt, sollte auf der Hut sein. Diese können nämlich ebenfalls von Wanzen befallen sein und sollten deshalb vor der Nutzung gründlich gereinigt werden.

Wie können Sie einen Befall vorbeugen?

Um mit einem Befall gar nicht erst konfrontiert zu werden, sollten Sie sich an einige Verhaltensregeln halten.

Im Urlaub ist der richtige Platz für den Koffer entweder eine Erhebung im Zimmer oder das Badezimmer. Vermeiden Sie es, das Gepäck auf dem Boden oder auf das Bett zu stellen. Zurück zu Hause, sollten Sie Ihre Kleidung bereits im Flur auspacken und in einem geschlossenen Sack direkt zur Waschmaschine bringen. Vergessen Sie nicht, Ihren Koffer oder Rucksack zu säubern, wenn Sie von der Reise wiederkommen. Was Möbel angeht, so lautet die Empfehlung: Verzichten Sie darauf, gebrauchte Möbel zu kaufen. Lässt sich das nicht vermeiden, so achten Sie zumindest darauf, dass die Möbel vor Gebrauch gründlich gereinigt werden.

Noch mehr zum Thema finden Sie hier: Bettwanzen Ursache

Weitere Fragen zu Bettwanzen

FAQ

Wie kommt es überhaupt zu einem Befall der Wohnung?

Hier klären wir die gängigsten Fragen rund um das Thema Bettwanzen.

Ist ein Befall meldepflichtig?

Für Bettwanzen besteht derzeit keine Meldepflicht.

Kann mein Hund den Schädling ins Haus tragen?

Meistens werden Bettwanzen von Reisen mitgebracht oder gelangen durch gebrauchte Möbel in die eigenen vier Wände. Es ist jedoch auch möglich, dass Haustiere sie anschleppen. Vor der Bekämpfung ist jedoch klar zu definieren, ob es sich tatsächlich um Bettwanzen oder um Flöhe handelt.

Kann man Bettwanzen anlocken?

Grundsätzlich spielt Hygiene keine Rolle, wenn es um die Verbreitung von Bettwanzen geht. Es ist jedoch erwiesen, dass Bettwanzen von Kohlendioxid in der Atemluft angelockt werden. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Bettwanzen sich in getragener Wäsche von Menschen deutlich wohler fühlen, als zum Beispiel in gewaschener Wäsche.

Wie verbreitet sind Bettwanzen?

Bettwanzen sind eine weltweite Plage und verbreiten sich rasend schnell. Da sie sich von Blut ernähren, sind Sie immer dort zu finden, wo auch Menschen und Tiere leben.

Wie lange überleben sie ohne Nahrung?

Bettwanzen können bis zu 40 Wochen ohne Nahrung überleben.

Übertragen Bettwanzen Krankheiten?

Bettwanzen übertragen laut aktuellem Stand der Wissenschaft keine Krankheiten.

Können Bettwanzen springen?

Nein, Bettwanzen können nicht springen. Sie sind jedoch sehr flink und können gut klettern.

Was sind Bettwanzen Nymphen?

Nymphen sind Jungtiere, die dem erwachsenen Insekt bereits sehr ähneln.

Bringen Wärme und/oder Kälte etwas gegen diese Tiere?

Ja, die Insekten sind sehr hitze- und kälteempfindlich und können durch den gezielten Einsatz von Temperaturen beseitigt werden.

Haben Bettwanzen natürliche Feinde?

Bettwanzen haben nur sehr wenige natürliche Feinde. Dazu gehört zum Beispiel die Staubwanze, die jedoch in geringer Anzahl auftritt und somit eine Beseitigung eines Bettwanzenbefall in der Regel kaum bewerkstelligen kann.

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