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Hausstaubmilben

Hausstaubmilben: Alles Wissenswerte und Profitipps zum Bekämpfen

Wir leben in unserer Wohnung Seite an Seite mit Millionen von Hausstaubmilben. In der Regel bemerken wir sie jedoch nicht einmal, solange keine Allergie vorliegt. In unserem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Hausstaubmilben wissen müssen. Gleichzeitig geben wir Ihnen viele Profitipps zur Bekämpfung der Milben.

Was sind Hausstaubmilben?

Hausstaubmilben gehören zur Gattung der Milben und zählen zu den Spinnentieren. Sie sind für den Menschen grundsätzlich ungefährlich, lösen jedoch heftige Körperreaktionen aus, wenn eine Allergie vorliegt. Weltweit gibt es etwa 150 Arten von Hausstaubmilben, wovon jedoch nur drei für uns relevant sind.

Haussstaubmilben
Milbe
Größe
Arten
Verbreitung
Nahrung
Lebensraum
Milbe:

Hausstaubmilbe

Größe:

0,1 – 0,5 mm

Arten:
  • Dermatopha-goides pteronyssinus
  • Dermatopha-goides farinae
  • Dermatopha-goides microceras
Verbreitung:

Die Hausstaubmilbe ist weltweit verbreitet.

Nahrung:

Hautschuppen, Schimmelpilze

Lebensraum:

Die Hausstaubmilbe lebt vorwiegend im Staub und in Staubfängern, wie Matratzen, Bettwäsche etc. Sie ist vor allem dort anzufinden, wo Menschen und Tiere leben (Wohnungen, Häuser etc.)

Was ist der bevorzugte Lebensraum dieser Milben und wieso?

Hausstaubmilben finden sich vorwiegend in Wohnungen wieder und dort gerne im Staub, weshalb sie auch ihren Namen bekommen haben. Weiterhin sind sie vermehrt in Matratzen, in der Bettwäsche, in Polstermöbeln, in Teppichen und in Gardinen zu finden. Im Freien würden Sie in der Regel nicht lange überleben. Dass Hausstaubmilben ihren Lebensraum mit Vorliebe in Wohnungen haben, hat zum einen damit zu tun, dass sie sich von menschlichen Hautschuppen ernähren und zum anderen eine Umgebung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und Temperatur bevorzugen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60-75% Prozent. Eine Luftfeuchtigkeit unterhalb von 50 % sowie oberhalb von über 80 % hat eine reduzierte Fortpflanzung und Vitalität zur Folge. Besonders wohl fühlen sich Milben im Sommer und Herbst. Im Winter herrscht in Wohnungen grundsätzlich eine deutlich trockenere Luft vor, die durch das Heizen bedingt ist. Nichtsdestotrotz schaffen es viele Hausstaubmilben auch die Heizperiode zu überstehen, können sich dann allerdings nur noch langsam fortpflanzen.

Wie kommt es, dass der Milbenkot Allergien auslöst?

Die Hausstaubmilben ist für den Menschen ungefährlich. Probleme entstehen jedoch, wenn eine Hausstauballergie vorliegt. Allergiker reagieren jedoch nicht auf die Hausstaubmilbe an sich, sondern auf den Milbenkot, den diese ausscheidet. Dieser enthält viele Allergene in Form von Eiweiß. Durch Bewegungen wird der Hausstaub aufgewirbelt und fliegt mit den Milben und dem Milbenkot durch die Luft. So gelangt er in die Atemwege sowie auf die Schleimhäute der Augen. Allergiker sind anschließend mit starken Reaktionen des Körpers konfrontiert.

Welche Symptome lösen die Allergene aus?

Welche Symptome lösen die Allergene aus?

Eine Hausstauballergie ähnelt in ihren Symptomen oftmals einer einfachen Erkältung. Dies hat zur Folge, dass es häufig zu Fehldiagnosen kommt. Eine Milbenallergie kann unterschiedliche Symptome mit sich bringen.

  • Niesen
  • Verstopfte Nase
  • Schnupfen
  • Gerötete, juckende und/oder tränende Augen
  • Atemprobleme
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Asthma
  • Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Neurodermitis

Haben Sie den Verdacht, dass Sie unter einer Hausstauballergie leiden, so sollten Sie sich an einen Arzt wenden, um einen Allergietest durchzuführen. Erzählen Sie Ihrem Arzt, welche Allergiesymptome für Ihre Mutmaßungen verantwortlich sind. Er wird anschließend einen Allergietest durchführen, um zu prüfen, ob Sie tatsächlich auf die Allergenbelastung reagieren oder nicht doch etwas anderes dahintersteckt.

Wie kann man Hausstaubmilben bekämpfen und die Allergene verringern?

Wie kann man Hausstaubmilben bekämpfen und die Allergene verringern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Allergenbelastung durch Hausstaubmilben zu verringern. Fakt ist jedoch leider auch: Ganz beseitigen können Sie die Milben nicht. Ihr Vorkommen hat nämlich nichts mit Hygiene zu tun. Sie können jedoch selbst dazu beitragen, dass die Hausstaubmilbe in ihrem Lebensraum bzw. in Ihrer Wohnung keine idealen Bedingungen mehr vorfindet und die Fortpflanzung dementsprechend nur noch langsam vonstatten geht.

  • Richten Sie Ihr Schlafzimmer allergikerfreundlich ein. Achten Sie dabei darauf, dass in dem Raum keine Staubfänger vorhanden sind und Sie glatte Böden statt Teppichböden haben. Verzichten Sie auf Gardinen und wählen Sie stattdessen abwischbare Rollos. Verbannen Sie Kuscheltiere aus dem Schlafzimmer oder sorgen Sie alternativ dafür, dass diese mindestens alle vier bis sechs Wochen für 24 Stunden eingefroren werden, damit die Milben absterben. Achten Sie außerdem darauf, dass Haustiere keinen Zutritt zu Ihrem Schlafzimmer haben.

  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer regelmäßig, damit die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch ist.

  • Schütteln Sie Ihr Bettzeug morgens aus.

  • Saugen Sie Ihr Schlafzimmer täglich. Einen noch besseren Effekt erzielen Sie, wenn Sie auch täglich wischen.

  • Benutzen Sie einen Staubsauger, der speziell auf die Bedürfnisse von Allergikern ausgerichtet ist. In der Regel sind diese mit einem speziellen Filter ausgestattet, der selbst kleinste Mikropartikel aus der Luft aufnimmt und diese auch nicht mehr an die Außenluft abgibt (dies ist bei herkömmlichen Staubsaugern oft der Fall).

  • Nutzen Sie für Ihre Matratze und Ihre Bettwäsche Encasings. Ein Encasing ist eine Schutzhülle aus feinmaschigem Stoff. Dadurch wird eine Barriere zwischen dem Allergiker und den Milben errichtet.

  • Verwenden Sie ein Milbenspray

  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche mindestens einmal in der Woche bei 60°.

  • Leiden Sie unter einer starken Allergie, so kann der Arzt Ihnen Medikamente verschreiben. Dabei handelt es sich um sogenannte Antihistaminika oder eine Glukokortikoid-Lösung.

  • Alternativ gibt es die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Dabei werden dem Körper über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg Allergene in einer festgelegten Dosis zugeführt, um zu erreichen, dass dieser sich an das Allergen gewöhnt und die Allergie infolgedessen verschwindet oder gemindert wird.

Weitere Fragen zu Hausstaubmilben

Weitere Fragen zu Hausstaubmilben

Hier klären wir viele weitere Fragen rund um die Hausstaubmilbe, die für Sie von Interesse sein könnten.

Können Hausstaubmilben beißen?

Nein, Hausstaubmilben beißen nicht. Kommen Allergiker jedoch in Kontakt mit dem Milbenkot, der von Hausstaubmilben abgesondert wird, kommt es zu allergischen Reaktionen des Körpers, die sich in Form von Erkältungserscheinungen, wie zum Beispiel Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, tränenden Augen etc. zeigen können.

Kann man Hausstaubmilben mit bloßem Auge sehen?

Nein, Hausstaubmilben kann man mit bloßem Auge nicht sehen. Man benötigt ein Mikroskop, um sie erkennen zu können. Sie haben eine Größe von etwa 0,1 bis 0,5 mm.

Welche Farbe haben sie?

Die Hausstaubmilbe weist eine cremig-weiße Farbe auf.

Können sie springen?

Nein, Hausstaubmilben springen nicht. Da sie jedoch im Hausstaub leben und dieser durch Bewegung schnell aufgewirbelt wird, können Milben auf diese Weise schnell in die Atemwege und auf die Haut von Menschen gelangen. Da sie sich auch in Matratzen und Bettwäsche befinden, kommt es vor allem während der Schlafperioden stets zu einem Kontakt mit der Haut des Menschen.

Wie lange lebt diese Milbenart?

Hausstaubmilben leben etwa drei Monate und sondern in dieser Zeit die etwa 200-fache Menge ihres Körpergewichtes an Milbenkot ab. Bei Letzterem handelt es sich um den allergieauslösenden Stoff.

Hat diese Milbenart natürliche Feinde?

Zu den natürlichen Feinden der Hausstaubmilbe gehören zum Beispiel Silberfische, der Bücherskorpion und die Cheyletus.

Bringt Kälte was gegen sie?

Bei hoher Kälte sterben Hausstaubmilben ab. Friert man zum Beispiel Kuscheltiere, die ein beliebter Tummelplatz für Milben sind, für 24 Stunden im Tiefkühlfach ein, so kann man davon ausgehen, dass die darin enthaltenen Hausstaubmilben abgestorben sind. Interessant zu wissen: Für Menschen mit Hausstauballergie bietet sich ein Urlaub in den Bergen an. Ab einer Höhe von 1.500 Metern ist die Milbenpopulation in Wohnungen und Hotels nur noch gering. Ab 1.800 Metern spricht man sogar von einer milbenfreien Umgebung.

Bringt Zirbenöl etwas?

Zirbenöl gilt als altes Hausmittel gegen Hausstaubmilben. Geben Sie einfach zehn Tropfen in 500 ml Wasser und sprühen Sie damit Ihre Matratze, die Bettdecke und das Kissen ein.

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