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Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilbenallergie

Die Hausstaubmilbenallergie gehört weltweit zu den häufigsten Formen von Allergien. Sie wird durch Hausstaubmilben hervorgerufen. Da sich diese Milbenart überall dort aufhält, wo es auch Staub gibt, kann man ihnen leider kaum entgehen, doch wie Sie lesen werden ist das trotzdem kein Grund zum Verzweifeln und unser Ratgeber stellt Ihnen viele wichtige Infos zum Thema für Sie bereit. Sie erfahren im Detail, ...

  • was eine Milbenallergie genau ist
  • wie Sie sie erkennen
  • wie sie vom Arzt festgestellt werden kann
  • und natürlich was Sie gegen eine Hausstauballergie tun können!

Was ist eine Milbenallergie? Auf was reagiert der Körper eigentlich?

Bei einer "Milbenallergie" reagiert der Körper mit allergischen Symptomen auf die Ausscheidungen der gemeinen Hausstaubmilbe. Eine solche Allergie wird auch als Hausstauballergie bezeichnet, da sich die sogenannten Hausstaubmilben gehäuft auch im Hausstaub finden. Wichtig zu wissen ist, dass ein Allergiker nicht auf die Milben selbst reagiert, sondern auf den Kot der Milben. Im Kot finden sich bestimmte Eiweiße auf die das menschliche Immunsystem anschlagen kann und die Eiweiße als gefährlichen Fremdkörper definiert, der bekämpft werden muss. Es kommt dann zu unerfreulichen, allergischen Reaktionen wie Husten, Schnupfen, gerötete Augen oder Kopfschmerzen.

Die meisten von uns leben Tag für Tag und Seite an Seite mit Millionen von Milben, ohne sie jemals zu bemerken. Sie sind also nicht per se gefährlich. Unangenehm wird es erst, wenn man eine Milbenallergie entwickelt.

Wieso entsteht eine Allergie auf Ausscheidungen von Hausstaubmilben?

Während manche Menschen extrem unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden, lässt der allergieauslösende Kot der lästigen Spinnentierchen andere Menschen komplett kalt. Die Ursache wie und warum eine Allergie entsteht, lässt sich leider kaum pauschal beantworten, da bei jedem Menschen individuell unzählige Faktoren aufeinandertreffen und es zudem auch auf eine jeweils unterschiedliche Veranlagung drauf ankommt. Fest steht jedoch, dass der ausgeschiedene Kot von Milben sehr viele Fremdeiweiße enthält, auf die das Immunsystem des menschlichen Körpers oft schneller anschlägt als bei vielen anderen Allergenen – weshalb auch so viele Menschen unter einer Haustaubmilbenallergie leiden. Sobald das Immunsystem die im Milbenkot vorkommenden Eiweiße als Gefahr einstuft, bildet der Körper Antikörper und es kommt zu einer erhöhten Ausschüttung von Histamin. Als einer der wichtigsten Entzündungsstoffe ist Histamin bei der Entstehung allergischer Reaktionen mit beteiligt.

Wie erkennen Sie, ob Sie eine Hausstaubmilbenallergie haben?

Hausstaubmilbenallergie Symptome

Eine Hausstauballergie ist schwer zu erkennen. Sie ähnelt in ihren Symptomen sehr einer Erkältung oder dem Heuschnupfen. Oftmals werden die Symptome dementsprechend falsch gedeutet. Bei den folgenden Reaktionen Ihres Körpers könnte es sich um eine Allergie gegen Hausstaubmilben handeln, vor allen Dingen, wenn die Symptome bleiben:

  • Juckende Augen
  • Tränende Augen
  • Gerötete Augen
  • Schnupfen
  • Dauerhaft verstopfte Nase
  • Niesen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Neurodermitis
  • Asthma

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um noch mehr Informationen zum Thema zu erhalten: Symptome bei Hausstaubmilbenallergie

Zur sicheren Feststellung der Allergie immer einen Arzt aufsuchen

Falls Sie den Verdacht haben, unter einer Allergie gegen Milben zu leiden oder feststellen, dass Sie oben genannte Allergiesymptome aufweisen, ist Ihr Arzt die richtige Ansprechperson. Durch einen Allergietest hat er die Möglichkeit, festzustellen, ob Sie tatsächlich an einer Milbenallergie leiden oder nicht. Seine Diagnose ist die Basis für eine Therapie und Behandlung, die Ihre allergischen Beschwerden mit der Zeit hoffentlich mindert oder ganz aus der Welt räumt (Hyposensibilisierung). Versuchen Sie bitte nicht selbst eine Diagnose zu stellen oder eine Behandlung einzuleiten, die nicht auf medizinischem Rat basiert.

Wie wird eine Allergie vom Arzt festgestellt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Ihren Arzt, eine Hausstauballergie festzustellen.

Gespräch

Beschreiben Sie dem Arzt zunächst einmal Ihre Beschwerden. Gehen Sie dabei so detailliert wie möglich vor, damit der Arzt sich ein umfassendes Bild machen kann. Leiden Sie unter mehreren Symptomen, so schreiben Sie sich am besten zu Hause auf, von welchen Symptomen Sie betroffen sind. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie nichts vergessen. Erwähnen Sie unbedingt, wenn Sie unter Problemen mit den Augen leiden, wenn Sie Schnupfen, Juckreiz, Asthma, Neurodermitis oder andere Allergiesymptome haben. Weiterhin stehen Ihrem Arzt auch mehrere Allergietests zur Verfügung, die er verwenden kann, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Prick-Test

Bei dem Prick-Test handelt es sich um einen klassischen Allergietest. Dabei wird dem Patienten eine Lösung mit Allergenen auf die Innenseite des Unterarms aufgeträufelt. Die Lösung wirkt anschließend etwa eine Viertelstunde ein. Die Diagnose einer Allergie besteht dann, wenn der Körper auf die Lösung mit Pusteln, Bläschen oder Rötungen reagiert. Beim Prick-Test können gleichzeitig mehrere Lösungen auf den Unterarm geträufelt werden. So lässt sich zum Beispiel feststellen, ob überhaupt Allergien vorliegen.

Haut- und/oder Bluttests

Es gibt verschiedene Hauttest, mit denen sich erkennen lässt, ob eine Hausstauballergie vorliegt.

Intrakutantest: Beim Intrakutantest werden Allergene direkt in die Haut gespritzt. Dadurch lassen sich auch schwache allergische Reaktionen erkennen.

Scratch-Test (Kratztest): Beim Scratch-Test wird die Haut oberflächlich angeritzt und das Allergen in die offene Hautstelle gerieben. Dadurch gelangt der Stoff tiefer in das Gewebe und kann eine stärkere Hautreaktion hervorrufen, als dies zum Beispiel beim Prick-Test möglich ist.

Reibetest: Bei starken Allergien reicht es oftmals schon, den Stoff mit dem Allergen auf den Unterarm aufzutragen und zu verreiben. Nach etwa 20 Minuten wird eine Hautrötung mit Quaddeln sichtbar, wenn eine Allergie vorliegt.

Epikutantest (Pflastertest): Der Epikutantest wird verwendet für Allergien, deren Symptome erst einige Tage nach dem Kontakt mit dem Stoff auftreten. Dieser Test wird durchgeführt, indem ein Pflaster auf die Haut geklebt wird. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit kann das Pflaster entfernt werden. Zeigt sich eine Reaktion innerhalb von 24 Stunden nach Entfernung des Pflasters, so liegt eine Allergie gegen den Stoff vor.

Bluttests werden eingesetzt, wenn ein Hauttest eine zu starke Reaktion nach sich führen könnte oder wenn das Ergebnis eines Hauttests unklar ist. Dabei wird dem Patienten Blut entnommen und anschließend auf bestimmte Antikörper getestet. Bei einer Allergie können die Antikörper erhöht sein. Dies tritt jedoch auch häufig bei Rauchern oder bei Parasiten-Infektionen auf. Somit geben Bluttests nur einen Hinweis auf eine Allergie und stellen keinen Beweis dar.

Nasaler Provokationstest

Nicht immer lassen sich Allergiebeschwerden durch Reaktionen auf der Haut nachweisen. Dies ist zum Beispiel bei Heuschnupfen der Fall. Ein nasaler Provokationstest kann hier Gewissheit geben. Dabei werden die Allergene in festgelegter Menge auf die Nasenschleimhaut gegeben. Anschließend wird beobachtet, ob der Körper auf die Allergene reagiert. Kommt es zu Niesreiz, tränenden Augen oder einer verstopften Nase, ist dies ein Zeichen für eine Allergie.

Was können Sie gegen die Hausstaubmilbenallergie tun?

Hausstaubmilbenallergie Therapie

Es ist leider unmöglich, Hausstaubmilben komplett aus der Wohnung zu verbannen. Sie können jedoch einiges dafür tun, die Population der Spinnentierchen in Grenzen zu halten und damit allergische Reaktionen relativ gut in den Griff zu kriegen. Dies ist auch ohne ärztliche Hilfe möglich, sollte jedoch nur den Anfang Ihrer Gegenmaßnahmen darstellen. Denn auch, wenn Sie die Symptome dadurch lindern können ist eine ärztliche Diagnose notwendig, um zu prüfen, ob und welche weitere Schritte eingeleitet werden müssen (ggf. Behandlung durch Hyposensibilisierung).

Milben fühlen sich besonders dort wohl, wo es warm und feucht ist. Sie halten sich zusätzlich auch gerne in Staub auf, weil sie dort Nahrung finden. Wenn Sie diese Informationen verinnerlichen, wissen Sie bereits, was zu tun ist, damit Ihre Hausstaubmilben es sich bei Ihnen in der Wohnung nicht allzu bequem machen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Haus möglichst frei von Hausstaub bleibt. Dies erreichen Sie, indem Sie zur Vorbeugung die Oberflächen Ihrer Möbel am besten täglich abwischen. Auch das tägliche Saugen des Fußbodens trägt dazu bei, dass die Milbenpopulation gering bleibt.

  • Herkömmliche Staubsauger schaffen es leider nicht, kleine Mikropartikel aus der Luft aufzusaugen. Dementsprechend sollten Sie sich für einen Staubsauger mit HEPA-Filter entscheiden. Durch ein ausgeklügeltes System ist dieser Staubsauger in der Lage selbst kleinste Partikel aus der Luft aufzunehmen und gibt diese im Anschluss auch nicht wieder an die Luft ab.

  • Überlegen Sie auch, sich zur Vorbeugung einen leistungsstarken Luftreiniger für Allergiker zu verwenden. Er führt eine zuverlässige Luftreinigung durch und filtert unter anderem Staub und Milbenkot aus der Luft.

  • Nutzen Sie ein Milbenspray mit dem Wirkstoff Mihalin auf textilen Oberflächen, wie zum Beispiel Ihrer Matratze oder Ihrem Bettzeug.

  • Lüften Sie regelmäßig. Dies gilt vor allem für Ihr Schlafzimmer.

  • Schütteln Sie Ihre Bettsachen morgens als erstes aus, damit überschüssige Feuchtigkeit entschwinden kann.

  • Benutzen Sie Encasings für Ihre Matratze, Ihre Decke und Ihr Kissen. Dabei handelt es sich um Schutzhüllen, die Sie selbstständig erwerben oder vom Arzt verschrieben bekommen können. Encasings werden unter die Bettwäsche bezogen und bilden eine sichere Barriere zwischen der betroffenen Person und den Hausstaubmilben, die sich in dem Bettzeug und in der Matratze befinden. Encasings können viel dazu beitragen Ihnen zu einem erholsamen Schlaf zu verhelfen und Ihre Beschwerden merklich zu reduzieren.

  • Verzichten Sie auf Haustiere oder sorgen Sie zumindest dafür, dass diese zu Ihrem Schlafzimmer keinen Zutritt haben.

  • Verzichten Sie zur Vorbeugung auf Staubfänger in Ihrer Wohnung. Setzen Sie statt auf Vorhänge lieber auf Rollos. Wählen Sie als Bodenbelag besser einen glatten Fußboden, statt einen Teppich. Verzichten Sie auf Kuscheltiere oder frieren Sie diese regelmäßig für mindestens 24 Stunden ein, damit Milben abgetötet werden.

  • Falls alles nichts hilft, kann der Arzt Ihnen Medikamente verschreiben, die gegen Ihre Beschwerden weiterhelfen.

  • Alternativ ist auch eine Hyposensibilisierung möglich. Dabei handelt es sich um eine Immuntherapie, die in der Regel über mehrere Jahre hinweg ärztlich begleitet stattfindet. Bei der Hyposensibilisierung werden dem Patienten in leichter Dosierung Allergene gespritzt, damit dieser Antikörper dagegen aufbaut. Diese Form der Immuntherapie kann auch in Form von Tabletten erfolgen. Letztere ist vor allem für Personen hilfreich, die Angst vor Spritzen haben, aber trotzdem etwas gegen Ihre Symptome unternehmen möchten.

Hier finden Sie weitere Informationen: Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie

Was passiert, wenn man die Allergie ignoriert?

Falls Sie den Verdacht haben, dass Sie von einer Hausstauballergie betroffen sind, sollten Sie die Symptome keinesfalls ignorieren. Wenden Sie sich am besten direkt an einen Arzt. Unbehandelt kann sich eine Hausstauballergie deutlich verschlimmern. So kann Sie zum Beispiel sogar chronisches Asthma hervorrufen.

Weitere Fragen von Allergikern

Weitere Fragen von Allergikern

Bleibt die Allergie für immer?

Eine Hausstauballergie kann durch die richtige Behandlung durchaus verschwinden oder gelindert werden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich in die Hände eines professionellen Arztes begeben, der Ihnen dabei hilft, die Risikofaktoren zu minimieren und Ihnen eine Therapie zukommen lässt, mit der Sie eine Chance auf Besserung haben.

Ist eine Milbenallergie ansteckend?

Nein, eine Milbenallergie ist nicht ansteckend.

Zu welcher Jahreszeit sind die Symptome am größten?

Die Symptome sind in der Heizperiode besonders stark. Die Paarungszeit der Milben ist in den warmen Monaten. Dabei können Milbenweibchen bis zu 80 Eier im Monat legen. Macht man im Herbst schließlich die Heizung an, stirbt ein Teil der Milbenpopulation und der andere pflanzt sich, trotz schlechter Bedingungen, weiterhin fort. Durch die Heizungsluft wird der angesammelte Milbenkot staubtrocken und durch Bewegungen in die Luft gewirbelt. Die Allergenbelastung ist somit interessanterweise im Herbst und Winter am stärksten.

Gibt es bei einer Schwangerschaft mehr zu beachten?

Schwangere sollten einen Kontakt mit dem Allergen möglichst vermeiden, um die Beschwerden niedrig zu halten. Viele Medikamente gegen Hausstaubmilbenallergie sind nicht für Schwangere geeignet. Eine Medikamenteneinnahme ist zwar möglich, jedoch auf nur wenige Medikamente beschränkt. Wenden Sie sich am besten an einen Allergologen, um sich beraten zu lassen.

Was zahlt die Krankenkasse bei der Behandlung?

Als Allergiker können Sie sich vom Arzt Encasings verschreiben lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten vollständig oder zumindest teilweise. Leider gibt es auch Krankenkassen, die eine Kostenübernahme grundsätzlich ablehnen. Informieren Sie sich deshalb am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse, was Ihnen zusteht.

Wie sollten Sie sich auf Ihren Urlaub vorbereiten?

Damit Sie Ihren Urlaub beschwerdefrei verbringen können, müssen Sie einige Dinge beachten. Einige Hotels bieten spezielle Allergikerzimmer an, die mit leicht zu reinigenden Fußböden ausgestattet sind und milbendichte Bettbezüge haben. Informieren Sie sich am besten vorab beim Hotel Ihrer Wahl oder suchen Sie Ihr Hotel gezielt nach diesem Entscheidungskriterium aus. Tipp: Ab einer Höhenlage von 1.500 Metern treten Milben kaum noch auf. Ab 1.800 Metern herrscht sogar Milbenfreiheit. Für Allergiker eignen sich deshalb Reiseziele in dieser Höhenlage besonders gut, also vielleicht doch mal Berge statt Meer?

Sind Haustiere ein Problem?

Für viele Allergiker sind Haustiere ein Problem. Vor allem felltragende Tiere können zu Reaktionen führen. Von einer Anschaffung eines Haustieres sollte deshalb im Idealfall abgesehen werden. Ist bereits ein Haustier vorhanden, sollte ihm zumindest der Zugang zum Schlafzimmer verwehrt werden.

Wie verbreitet ist die Allergie auf Milbenkot?

Die Allergie auf Milbenkot ist eine der häufigsten Allergien. Etwa 10-15 % der Bevölkerung, leiden unter dem Krankheitsbild und sind auf den Auslöser, den Milbenkot, allergisch.


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