KrÀtze Inkubationszeit - Dauer bis zum Ausbruch von KrÀtze
KrÀtze ist eine Krankheit mit einer besonders langen Inkubationszeit von etwa zwei bis drei Wochen. Bei manchen Personen kann es sogar noch lÀnger dauern, bis die ersten Symptome und Beschwerden auftreten.
Warum dauert es so lange bis zu den spĂŒrbaren Symptomen
Nach der konkreten Ansteckung mit KrĂ€tzmilben, graben die Weibchen sogenannte MilbengĂ€nge unter der Haut der betroffenen Person. Wer gute Augen hat, kann diese sogar ohne Hilfsmittel erkennen. Die MilbengĂ€nge dienen den KrĂ€tzmilben dazu, ihre Eier abzulegen, aus denen nach etwa drei bis vier Tagen Larven schlĂŒpfen. Nach etwa zwei Wochen sind diese zu erwachsenen Milben herangewachsen, die sich weiter dann weiter vermehren.
Der Milbenkot wiederum, der automatisch von den KrĂ€tzmilben produziert und ausgesondert wird, ist fĂŒr die hĂ€ufig auftretenden allergischen Reaktionen (die Symptome) des Körpers verantwortlich. Es braucht eine gewisse Zeit bis entsprechend viele Milben vorhanden sind, um die allergische Reaktion der Haut auszulösen.
Es entsteht in der Regel ein starker Juckreiz, der zum zwanghaften Drang zum Kratzen fĂŒhrt. Nach einiger Zeit reagiert die Haut ebenfalls mit einer schuppigen Schicht, mit Krusten und einer sich bildenden Hornschicht. Besonders hĂ€ufig sind warme Körperstellen betroffen. Hinweise auf Skabies Milben findet man deshalb sehr oft in den Achselhöhlen, an den Handgelenken oder zwischen den Fingern.
In dieser Zeit kann es durch engen Hautkontakt immer wieder zu neuen Ansteckungen kommen. Umso wichtiger ist es, einen Arzt aufzusuchen, sobald der Verdacht besteht, an KrĂ€tze erkrankt zu sein. Keinesfalls sollten Sie versuchen, den Befall mit Scabies Milben im Alleingang wieder in den Griff zu bekommen. Eine Àrztliche Therapie beinhaltet stets MaĂnahmen in Form von Medikamenten gegen âScabieiâ, so dass Sie sich sicher sein können, die KrĂ€tze bald wieder los zu sein, wenn Sie sich genau an die Anwendungshinweise halten. Zur Behandlung werden Medikamente, wie zum Beispiel Permethrin, Benzylbenzoat, Crotamiton oder Ivermectin eingesetzt. Durch den Einsatz gewöhnlicher Hausmittel kann ebenfalls eine Besserung erzielt werden. Hier haben sich zum Beispiel Teebaumöl, Lavendelöl oder Essig bewĂ€hrt. Zu beachten ist lediglich, dass Hausmittel immer nur unterstĂŒtzend eingesetzt werden sollten und keine vollstĂ€ndige Behandlung gegen KrĂ€tzmilben ersetzen.
Ăbertragung von KrĂ€tze
Was die Ăbertragung von KrĂ€tze angeht, so gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich anzustecken.
- Besonders betroffen sind Menschen, die auf engem Raum mit anderen zusammenleben oder viel Zeit mit ihnen verbringen. Da verwundert es kaum, dass KrÀtze hÀufig in KindergÀrten, Altenheimen etc. vorkommen. Kommt es zu einem Befall in einer Familie, so sind meistens gleich mehrere Personen betroffen.
- Zu einer Ansteckung kommt es durch engen Hautkontakt mit einer erkrankten Person. DafĂŒr reichen kurze BerĂŒhrungen mit Kontaktpersonen jedoch nicht aus. Kommt es aber zu einem intensiveren Hautkontakt, so haben die Skabies Milben freie Bahn und breiten sich ungehindert auf der Haut der anderen Person aus. Zu einem intensiven Hautkontakt kommt es zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr, bei Umarmungen, beim Kuscheln, beim Schlafen in einem Bett und beim gemeinsamen Spielen.
- Vorsicht ist auch vor Textilien von erkrankten Personen geboten. BettwĂ€sche, HandtĂŒcher, Kleidung und Teppichböden sollten nach einer Erkrankung grĂŒndlich gereinigt werden. KrĂ€tzmilben können ohne einen Wirt zwar nicht lange ĂŒberleben, jedoch kann es trotzdem zu einem Befall kommen, wenn Sie ausgerechnet dann in Kontakt mit der Milbe kommen, wenn sie noch aktiv ist.
- Wichtig zu wissen: Menschen mit einem geschwĂ€chten Immunsystem sind deutlich anfĂ€lliger fĂŒr KrĂ€tze, als Personen, die sich einer guten Gesundheit erfreuen.
- Eine penible Hygiene kann dabei helfen, dass KrĂ€tze sich deutlich langsamer ausbreiten. Nichtsdestotrotz hilft auch Hygiene nicht dabei, sich vor KrĂ€tze zu schĂŒtzen. Eine Ansteckung kann trotzdem erfolgen.
Direkte und indirekte Symptome
Die Anzeichen fĂŒr einen Befall mit KrĂ€tze werden unterschieden in direkte und indirekte Symptome.
Direkte Symptome von KrÀtze
MilbengÀnge gehören zu den direkten Symptomen der Krankheit KrÀtze. Die KrÀtzmilbe grÀbt MilbengÀnge unter der Haut, um dort ihre Eier abzulegen. Die GÀnge sind etwa 2-3 cm lang und haben eine Komma-Form. Die Anzahl der GÀnge hÀngt davon ab, in welcher gesundheitlichen Verfassung die betroffene Person ist. Menschen mit einem geschwÀchten Immunsystem weisen oftmals deutlich mehr MilbengÀnge auf, als Personen mit einer robusten Gesundheit.
Indirekte Symptome
Indirekte Symptome von KrÀtze sind die Reaktionen des Körpers auf den Befall.
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Pusteln
- BlÀschen
- Hautknoten
- Hornhaut
- Schuppige Hautstellen
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